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TSC Münster-Gievenbeck e.V.
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TSC Gievenbeck legt weiter nach

MZ Berichtet über Neuzugang für 1. Herren Regionalliga beim TSC, am 16

MÜNSTER. Die Richtung ist mittlerweile klar vorgegeben. Bei den Volleyballern des TSC Münster-Gievenbeck soll es steil bergauf gehen. Gestern gab der Regionalligist einen weiteren hochkarätigen Neuzugang bekannt. Jan Romund wechselt vom Erstligisten RWE Volleys Bottrop zum TSC. Von Lars Johann-Krone

 

Steil bergauf ging es auch in den letzten Jahren eigentlich ständig beim Team aus Münsters Westen. Schließlich arbeitete sich die Truppe unter Trainer Peter Janotta ohne Zwischenstopp von der Verbandsliga in die Regionalliga vor. Dort schien nach der letzten Saison aber das Limit erreicht worden zu sein. Die Klasse wurde recht locker gesichert, Leistungsträger Raphael Möllers ging jedoch und auch andere Spieler dachten an einen Wechsel. Die Klasse zu halten, wäre sicher schwer gewesen.

 

Der dritte Hochkaräter

 

Mittlerweile ist der Kader aber randvoll und nicht nur in der Breite gut besetzt. Nach Alexej Peters (Delbrück) und Malte Holschen (SCC Berlin) ist Romund schon der dritte Neuzugang, der aus der ersten oder zweiten Liga zu den Gievenbeckern stößt. Der 27-Jährige spielte zuletzt im Mittelblock der Bottroper und war ein Garant dafür, dass das Team als Neunter die Klasse hielt

 

Im Sommer spielt der gebürtige Wuppertaler meist mit seinem Bottroper Teampartner Daniel Wernitz Beach-Volleyball, wurde in den letzten beiden Jahren in Münster Westdeutscher Meister und landete unlängst beim Smart Beach Cup auf dem Hindenburgplatz auf dem neunten Rang. „Ich finde es eigentlich immer ganz angenehm, wenn ich direkt aus dem Sand in die Vorbereitung gehe. Dann fällt es mir einfach leichter“, so der 2,02 Meter-Mann, der in diesem Jahr sein Sportstudium in Münster beenden möchte.

 

Keine Auslaufmodelle

 

Man muss nur auf die Bundesliga-Statistiken der letzten Saison schauen, um Romunds Stärken zu entdecken. Was die Block-Effizienz angeht, ist Romund die Nummer neun der Liga gewesen. Im Angriff lag er auf dem 23. Rang. Dort gehörte Holschen als Nummer zwei übrigens zu den besten der Liga. Der TSC hat sich also nicht gerade Bundesliga-Auslaufmodelle an Land gezogen, sondern Spieler, die oberhalb der Netzkante richtig gut zupacken können.

 

„Jetzt noch zu sagen, dass wir die Klasse halten wollen, wäre lächerlich. Wir wollen aufsteigen. Alles andere wäre Understatement“, so Janotta nach dem dritten neuen Kracher in seiner Mannschaft. Romund pflichtet ihm bei. „Wir sollten in der nächsten Saison auch so auftreten als wären wir die stärksten der Liga. Das schindet Eindruck beim Gegner.“ Janotta möchte aber auch klarstellen, dass das aktuelle TSC-Projekt kein Strohfeuer ist: „Wir planen das hier langfristig. Es gibt nicht viele, die so arbeiten wie wir.“ Der TSC heuert also nicht nur gute Spieler an, um sich für ein, zwei Jahre in die 2. Liga zu schießen. Er investiert viel in den Unterbau, die zweite Mannschaft und vor allem den Nachwuchs.

 

Ergebnis 1. Herren
Freundschaftsspiel:
 
TSC Münster-Gievenbeck
(Regionalliga)
vs.
A!B!C! Titans Berg.Land
(1. Bundesliga)
0:0
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